Hans Jürgen Fahn (Landtag) und Jutta Herzog (Bezirkstagswahl) kandidieren für die Freien Wähler im Stimmkreis Aschaffenburg West

Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder für den Stimmkreis Aschaffenburg West am Donnerstag, 01.02.2018, Jutta Herzog aus Stockstadt als Kandidatin für den Bezirkstag und Dr. Hans Jürgen Fahn aus Erlenbach als Kandidat für den Landtag.

Jutta Herzog ist derzeit dritte Bürgermeisterin in Stockstadt. Im Marktgemeinderat ist sie seit 10 Jahren aktiv, im Kreistag des Landkreises Aschaffenburg seit 2014 .

Als Agrarbetriebswirtin und examinierte Krankenschwester möchte sich im Bezirkstag vor allem soziale Themen intensiv bearbeiten.

Hans Jürgen Fahn ist bereits seit 2008 im Bayerischen Landtag. Er sagte auf der Aufstellungsversammlung, ihm mache die Arbeit im Landtag immer noch Spaß und man könne auch in der sogenannten Opposition viele Dinge erreichen. Aber vielleicht ändert sich das im Herbst 2018.

Dr. Hans Jürgen Fahn, wohnhaft in Erlenbach, sitzt seit 28 Jahren im Kreistag (davon 22 Jahre als Fraktionsvorsitzender) von Miltenberg, hat aber sein Büro in Aschaffenburg , ist FW-Kreisvorsitzender der Wählervereinigung Aschaffenburg Stadt. Daher wurde er auch für den Stimmkreis West aufgestellt.

Schriftliche Anfragen an die Staatsregierung als Informationsmedium für Abgeordnete und Bürger

Wieviele Bahnhöfe werden in Unterfranken videoüberwacht? Bis wann ist eine Installation von Videokameras in den restlichen Bahnhöfen geplant? In welchem Umfang wird in das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in Bayern im öffentlichen Bereich angewendet und ist eine Änderung geplant? Wieviele Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes sind vom sog. Dieselskandal betroffen und wie geht die Staatsregierung damit um?

Es gibt zahlreiche Fragestellungen, mit denen sich Abgeordnete des Bayerischen Landtages im Rahmen ihres Mandats beschäftigen müssen. Die Antworten sind wichtig, um Entscheidungen bei Abstimmung richtig zu treffen oder auch entsprechende Anträge und Gesetzesentwürfe an die Landesregierung einzureichen.

„Eine Möglichkeit, von der ich sehr gerne Gebrauch mache, sind sog. Schriftliche Anfragen, mit denen jeder Abgeordnete von der Bayerische Staatsregierung Rede und Antwort fordern kann,“ erklärt der unterfränkische Landtagsabgeordnete Dr. Hans Jürgen Fahn.

Insgesamt musste die Bayerische Staatsregierung im Jahr 2017 1.115 Fragen von Abgeordneten aller Fraktionen beantworten. 180 Anfragen kamen davon aus Unterfranken, allein 67 von Fahn. Inhaltlich ging es dabei um Themen wie Integration von Flüchtlingen, Entwicklungspolitik, Renten, Lebensverhältnisse in Bayern oder Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, um nur einige Schwerpunkte seiner Arbeit herauszugreifen.

Bei der Verbesserung der Lehrerversorgung am Untermain konnte Fahn im Jahr 2017 einen Erfolg verzeichnen. Obwohl eine Petition mit über 3.000 Unterschriften im zuständigen Ausschuss zunächst abgelehnt wurde, lenkte die Bayerische Staatsregierung letztendlich doch ein, um den speziellen Anforderungen am Bayerischen Untermain Rechnung zu tragen. Ein Erfolg nicht nur für Fahn, sondern insbesondere für die zahlreichen betroffenen Schülerinnen und Schüler am Untermain.

Neben den schriftlichen Anfragen gibt es noch die Anfragen zum Plenum; hier können die Abgeordneten am Montag 3 Fragen stellen, die dann am Donnerstag der gleichen Woche von der Staatsregierung beantwortet werden. Auch hier leistete Fahn mit 15 Anfragen seinen Beitrag.

Für Fahn selbst sind die schriftlichen Anfragen und auch die Anfragen zum Plenum ein wichtiges politisches Mittel für seine Arbeit als Oppositionspolitiker im Bayer. Landtag.

Freistaat übernimmt eine Forderung der Freien Wähler und weitet das Modellprojekt „Integrationslotsen“ bayernweit aus

Freistaat übernimmt eine Forderung der Freien Wähler  und weitet ab dem 1.1.2018 das  Modellprojekt „Integrationslotsen“ bayernweit (und damit auch unterfrankenweit)  aus- Auch Stärkung des Ehrenamts damit verbunden

Integration findet auf kommunaler Ebene statt. Landkreise, Städte und Gemeinden erfüllen eine Schlüsselfunktion, damit Zuwanderer mit Bleibeperspektive in Bayern optimal integriert werden. Ob Integration gelingt oder misslingt entscheidet sich in den Kommunen vor Ort. Daher ist für die Freien Wähler die finanzielle Förderung der Kommunen in Fragen der Integration eine zentrale Aufgabe. Dabei steht das Erlernen der deutschen Sprache im Vordergrund.

Der Freistaat hatte bis im Mai 2017 verkündet, 27 Landkreise (in Unterfranken die Landkreise Aschaffenburg, Bad Kissingen und Haßberge) mit der Funktion eines haupamtlichen Integrationslotsen auszustatten. Integrationslotsen unterstützen die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit vor Ort. Die bayernweite Ausdehnung dieses Modellprojekts forderten die Freien Wähler bereits  Mitte April 2017 bayernweit („Flächendeckende Ausstattung statt Modellprojekte“) . Wie oft vertröstete das Ministerium mit dem sogn. Abwarteappell. Aber die Fakten sprachen eine klare Sprache.

Daher begrüßen die Freien Wähler, so der integrationspolitische Fraktionssprecher und Mitglied im Soziaalausschuss Dr. Hans Jürgen Fahn,dass ab dem 1.1. 2018 der Freistaat alle Landkreise und Städte in Bayern mit bis zu 60000 € unterstützt.

Anträge können ab jetzt eingereicht werden.

Fahn: „Wir begrüßen dies auch deshalb, weil dadurchauch  das Ehrenamt in Bayern gestärkt wird . Es wäre auch schon früher möglich gewesen“. Jetzt können alle Landkreise und kreisfreien Städte in Unterfranken durchstarten und hier tätig werden.

Erfolgreiches Projekt Wohnen zur Hilfe in Würzburg braucht eine langfristige Planungssicherheit und eine Unterstützung durch den Freistaat

MdL Fahn unterstützt Würzburger Konzept nachhaltig

Im Projekt „Wohnen zur Hilfe“ sieht der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler und Stimmkreisbetreuer der Region Würzburg, Dr. Hans Jürgen Fahn,  grundsätzlich eine gelungene Triologie.  Dem Mangel an bezahlbaren Wohnraum, vor allem bei Studenten wird so entgegen gesteuert, weiter werden bereit stehende Wohnressourcen verwendet und am Ende der Kette steht die Unterstützung alter Menschen.

„Das Konzept „Wohnen zur Hilfe“ ist eigentlich genial,“ so Fahn „weil es außerdem das Generationenthema anpackt!“ Junge Studenten und/oder Auszubildende bekommen von älteren Menschen (Senioren) Wohnraum (z.B. ein Zimmer) zur Verfügung gestellt. Dafür unterstützen sie die älteren Menschen im Alltag, z.B. bei Behördengängen oder bei Hausarbeiten.  Gestern wurde ein entsprechender Antrag der Freien Wähler im Landtag behandelt. In Würzburg wurden seit dem Projektstart 2011 insgesamt 96 Wohnpartnerschaften vermittelt und aktuell werden  12 Wohnpartnerschaften betreut. Vertreter aller Fraktionen waren der Auffassung, dass solche generationenübergreifenden Projekte sinnvoll und notwendig sind. Noch keine Lösung wurde bezüglich einer Finanzierung durch den Freistaat gefunden.

In Würzburg erfolgt die Verwirklichung in enger Zusammenarbeit  nach einem gemeinsamen Konzept der Kath. Jungen Gemeinde, der Caritas und dem Bischöflichen Ordinariat. „Aber diese Förderung ist nur bis Ende 2018 gesichert „, so Mirjam Gawenda, die Projektleiterin in Würzburg.  Gawenda weiter: „Eine Unterstützung durch die Staatsregierung würden wir aus diesem Grund sehr begrüßen“. Diese findet aber derzeit nicht statt, was die Freien Wähler kritisieren und auch in der Sitzung des Plenums vom 30.5. von der CSU abgelehnt , aber von SPD und Grünen nachhaltig unterstützt wurde.

Ziel unseres Antrages der Freien Wähler im Landtag war es, die Verbreitung von Wohnen  zur Hilfe mit Hilfe des Freistaates finanziell mit einem Zuschuss von 50000 € zu fördern. In Würzburg selbst geht es um die Weiterführung eines erfolgreichen Projekts.

Die Betreiber dieses Projektes am Standort Würzburg bemängeln, dass die finanzielle Förderung nicht nur als Anschubfinanzierung für neue Projekte gewährt  werden sollen. Damit diese neuen Projekte auch nachhaltig als feste Wohnformen umgesetzt und etabliert werden können, wäre eine langfristige Finanzierung über die Anschubfinanzierung hinaus notwendig.

Bayernweit ist dieses Projekt derzeit in 11 Städten anzutreffen und zwar in  Gauting, Starnberg, Erlangen, Fürstenfeldbruck, Bamberg, München, Freising, Landsberg am Lech, Würzburg, Aschaffenburg und Regenstauf.

Aus den Erfahrungen von Würzburg will Fahn im Landtag nochmals einen neuen Antrag stellen, mit dem erreicht werden soll, dass aus einer Anschubfinanzierung mittel- und langfristig eine dauerhafte Unterstützung wird . Ziel ist es laut Fahn, dass auch bestehende erfolgreiche Projekte wie das in Würzburg langfristig gesichert und auch ausgebaut werden. Zusätzlich muss diese erfolgreiche Projekt bayernweite Verbreitung finden. Es kann auch nicht sein, dass in Großstädten wie zum Beispiel Nürnberg, Augsburg oder Ingolstadt dies nicht anzutreffen, obwohl gerade dort aufgrund der Wohnungsknappheit für Studenten dies notöger denn je wäre.

 

 

Abschluss des bayerischen Modellprojekts zur Prävention von Radikalisierung

Erlenbacher Frauen beim feierlichen Festakt in Würzburg.

Die Mütter sind die Keimzelle einer jeden Familie. Zu Müttern haben Kinder einen Zugang ohne Umwege bzw. das enge Band zwischen Müttern und ihren Kindern stellt eine wichtige Ressource dar. Der Freistaat Bayern hat als erstes Bundesland das weltweit erfolgreiche Projekt „MotherSchools“, nach Bayern geholt.

Dort werden Mütter für die Gefahren radikaler Ideologien sensibilisiert. Ziel ist die Stärkung der Handlungskompetenz von Müttern für eine Friedenserziehung in den Familien. Einer der Projektträger ist der Verein ,,Frauen für Frauen e.V.“ In Erlenbach leiten Nilüfer Aktürk (Projektleiterin) und Serpil Gökdemir (Junior Projektleiterin) dieses Präventionsprojekt (für Bayern gibt es vier solcher Modellprojekte in Unterfranken) für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund.

Staatsministerin Emilia Müller lobte das Erlenbacher Projekt, weil es zum ersten Mal auch Flüchtlingsfrauen einbeziehe. Zur Feierstunde in der Residenz in Würzburg kamen auch der zweite Bürgermeister von Erlenbach, Werner Hillerich und der Vertreter von Landrat J.M. Scherf Gerald Rosel , die stellvertretende Schulleiterin des Hermann- Staudinger- Gymnasiums Jutta Rosenberger- Klein und Michael Hren, der Schulleiter der Barbarossa Schule Erlenbach. Unterstützt wird das Projekt vom Landtagsabgeordneten Dr. Hans Jürgen Fahn, der als Mitglied des Sozialausschusses und Enquetekommission Integration im Bayer. Landtag genau weiß, dass Mother School eine Schlüsselstellung bei der Integration darstellt. Daher ist es wichtig, dass Motherschool bayernweit umgesetzt wird.

Kurzmeldung / Medienbeitrag für Main-Echo (Unser Echo)

Der Salafismus ist eine islamistische Strömung , der ein Nährboden für terroristische Aktionen darstellt. Gemeinsam mit der Hochschule für Fernsehen und Film München wurde ein Wettbewerb ins Leben gerufen und die Siegerfilme wurden in München vorgestellt. Das Projekt Motherschool (finanziert vom Bayer. Sozialministerium) soll hier gegensteuern. Ziel ist die Stärkung der Handlungskompetenz von Müttern für eine Friedenserziehung in den Familien. In Erlenbach leiten Nilhüfer Atürk (Projektleiterin) und Serpil Gökdemir (Junior Projektleiterin) dieses Präventionsprojekt für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund. In München trafen beide Frauen bei der Präsentation der Siegerfilme Sozialministerin Emilia Müller und den Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Fahn (Freie Wähler).

Pressemitteilung: Ist Aschaffenburg fahrradfreundlich?

Um diese Fragestellung geht es am Montag, 25.09, im Aschaffenburg Rathaus. Eine Kommission der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. – kurz: AGFK – besucht Aschaffenburg und soll die Stadt als fahrradfreundliche Kommune bewerten.

Auch MdL Dr. Hans Jürgen Fahn (Freie Wähler) wurde angesprochen, in der Kommission mitzuwirken. Ein Grund für Fahn, sich die Stadt Aschaffenburg in Puncto Fahrradfreundlichkeit schon mal im Vorfeld unter die Lupe zu nehmen. Unterstützt wurde er dabei von einem seiner Mitarbeiter, der selbst seit einigen Jahren aufs Fahrrad umgestiegen ist und seine Besorgungen im Stadtgebiet und im direkten Umland weitgehend auf zwei Rädern erledigt.

Meine Meinung: auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht gut genug.

Im Gegensatz zum reinen „Freizeitradler“, der für seine Bewegung in freier Natur beispielsweise die Fahrradwege am Mainufer oder über die Großmutterwiese in die Fasanerie nutzt, um sich dort zu erholen, hat der „Alltagsradler“ komplett andere Anforderungen.

Auf der täglichen Fahrt zur Arbeit hat er in der Regel „seine“ Stammstrecke gefunden, auf der er schnell und sicher vorankommt. Anspruchsvoller wird die Fahrt bei Erledigungen außerhalb von Routinestrecken. Wie komme ich von der Innenstadt zum Finanzamt, um meine Steuererklärung abzugeben? Welche Strecke nutze ich von dort zum nächsten Discounter, anschließend zum Arzt und danach zum Verwandtenbesuch nach Nilkheim? Und das alles möglichst ohne mich besonderen Gefahren auszusetzen oder unter die Räder zu kommen.

Um im Alltag mehr Menschen aufs umweltfreundliche Fahrrad zu bewegen, wird eine parallele Radinfrastruktur erforderlich, die sowohl den Freizeit- wie auch den Alltagsradlern ein müheloses und vor allem gefahrloses Vorankommen im gesamten Stadtbereich ermöglicht. Eine gute Radinfrastruktur nützt nicht nur den Radlern, sondern hilft auch, Konfliktsituationen zwischen Radfahrern und Autofahrern oder Fußgängern zu vermeiden, über die in der Vergangenheit immer wieder berichtet wurde.

„In der Tat wurde in den vergangenen Jahren in Aschaffenburg in Sachen Fahrradfreundlichkeit Einiges getan“ stellt Fahns Mitarbeiter bei seinen täglichen Fahrten fest. Vieles davon nimmt man als selbstverständlich in Anspruch, ohne es bewusst wahr zu nehmen. Hierzu zählen beispielsweise die sog. „Miteinanderzonen“ im Schöntal und in der Fußgängerzone, die Möglichkeit, Busspuren zu nutzen oder die Schutzstreifen, die es ermöglichen, an wartenden Fahrzeugen rechts sicher vorbeizufahren. Zahlreiche Beispiele zeigen aber auch, dass noch viel zu tun ist.

Wenn im Bewertungsbogen für die Aufnahme als fahrradfreundliche Stadt der Durchgang durch den Hauptbahnhof als „optimale Verbindung zwischen dem Stadtteil Damm und der Innenstadt“ angepriesen wird, dann ist das einfach fernab jeglicher Realität. Denn gerade in der Unterführung sind bei Ankunft und Abfahrt von Zügen Konflikte zwischen Reisenden und Radlern nahezu vorprogrammiert – selbst dann, wenn das Rad durch den gesamten Bahnhofsbereich „nur“ geschoben wird. Zudem sind die Aufzüge zu klein und besonders für Eltern mit Kinderanhänger ungeeignet. Sie müssen die wesentlich gefährlichere Strecke über die Glattbacher Überfahrt oder durch das Dämmer Viadukt in Kauf nehmen.

Die vorliegende Mängelliste mit rund 350 Einzelpositionen bestätigt, dass das Ziel einer optimalen Fahrradinfrastruktur bei Weitem noch nicht erreicht ist. Bemängelt wurden unter anderem Konflikte in Kreuzungsbereichen und Kreisverkehren, schlechte Rot-Grün-Phasen-Abstimmungen an Ampeln und fehlende Bordsteinabsenkungen

Positiv erwähnenswert findet Fahn die 1. Fahrradstraße in Aschaffenburg, die sog. „Brentanoachse“, die den Stadtteil Schweinheim und das neue Wohngebiet am Rosensee mit der Innenstadt verbindet. Beim Abfahren der kompletten Strecke erweist sich diese allerdings als Stückwerk und nicht durchgängig. Nicht nachvollziehbar ist zum Beispiel, warum diese Fahrradstraße ausgerechnet im Bereich der Brentanoschule unterbrochen wird, wo gerade den Schülerinnen und Schülern der besondere Schutz einer Fahrradstraße zu gute kommen würde. Dennoch wünscht sich Fahn, dass das Modell der Fahrradstraße Schule macht und im Stadtgebiet weitere Verbindungen dieser Art entstehen. Denkbar wäre beispielsweise Bike&Ride-Pendlern auf diese Weise den Weg zum Hauptbahnhof zu erleichtern.

Zu einer fahrradfreundlichen Kommune gehört aber nicht nur eine entsprechende Verkehrsinfrastruktur, sondern auch eine positive Einstellung von Politik und Bevölkerung gegenüber den Pedalrittern, sowie eine gegenseitige Akzeptanz auf Augenhöhe. Auch hier sieht Fahn noch einigen Nachholbedarf. So klagen Fahrradler immer wieder über zugeparkte Fahrradwege, die auch von Polizei und Ordnungsamt nicht immer genügend nachverfolgt würden.

Wenn es am 25.09. darum geht, der Stadt Aschaffenburg das Prädikat „fahrradfreundliche Stadt“ zu verleihen, so ist Fahn noch unschlüssig. Vorbehaltlos zustimmen will Fahn aufgrund der aufgezeigten Mängel derzeit nicht. Die Auszeichnung abzulehnen wäre jedoch auch das falsche Signal – betrachtet man die bisher erzielten Erfolge. Sie belegen: „Aschaffenburg ist auf dem richtigen Weg“.

Vorstellbar wäre auch eine Zustimmung „unter Vorbehalt“ mit dem klaren Hinweis, die Auszeichnung nicht als Freibrief zu sehen, um dann die Hände in den Schoß zu legen, sondern weiterhin kontinuierlich und aktiv an der Verbesserung der Situation zu arbeiten. Dazu gehört auch der stetige Dialog mit den Betroffenen, i. B. dem ADFC, der in Aschaffenburg vorbildliche Arbeit leistet.

Aber es gibt noch viel zu tun. Sich mit der Auszeichnung in der Hand auf seinen Lorbeeren auszuruhen, wäre sicherlich das falsche Signal.

Wie würden Sie entscheiden?

Weitere Informationen und Bewertungsinformationen stellen wir gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Mainfranken-Messe Würzburg 2017: Abgeordnete der Freien Wähler und Expertenteam informieren über Politik und viele weiteren Themen

Auch in diesem Jahr ist die Freie Wähler Landtagsfraktion wieder auf der Mainfranken-Messe in Würzburg mit einem Stand vertreten. Sie informiert über die Arbeit der Freien Wähler im Bayerischen Landtag. In Halle 21 Stand 2143 stehen auch der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Jürgen Fahn und sein Team Rede und Antwort. Im Rahmen einer „Expertensprechstunde“ stehen einzelne Teammitglieder rund um Ihre Kernthemen zum Meinungsaustausch zur Verfügung. Dabei geht es nicht nur um Politik. Vom 30.9. bis zum 8.10. stehen den Besuchern viele kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.

Wie können Kommunen das Leben von dementkranken Mitbürger/innen verbessern? Fragt Expertin Melanie Klimmer am Eröffnungstag der Messe. Melanie Klimmer erläutert u.a.: Wie kann die gesellschaftliche Teilhabe unserer Mitbürger mit einer Demenzerkrankung auf Gemeindeebene besser gestaltet und ihnen ein Leben in Würde mitten unter uns ermöglicht werden? Was ist machbar?

In Unterfranken gibt es schon einige Fair-Trade-Landkreise du Kommunen. Jessica Klug möchte am 30.9. die positiven Entwicklungen der Fair-Trade-Bewegung berichten und Praxistipps geben.

Unternehmensberater und Gründercoach Hubert Baumann steht am Sonntag, 1.10., all denen Rede und Antwort, die beabsichtigen ein Unternehmen zu gründen oder sich selbständig zu machen. Was ist zu tun? Worauf muss geachtet werden?

Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung, die Hälfte der Wähler, aber im Durchschnitt nur 30 % der politischen Mandatsträger. In vielen Gremien ist der Frauenanteil sogar wieder rückläufig; Sabine Weinbeer sagt am 2.10. „Frauen in der Politik- Wie geht das?“

Wie gelingt Integration mit Frauen mit Migrationshintergrund in verschiedenen Altersgruppen? Ein Thema, das Serpil Gökdemir und Nilüfer Aktürk vom Verein „Frauen für Frauen e.V.“ aus Erlenbach beschäftigt. Der Verein hat in diesem Jahr den Bayerischen Integrationspreis für sich gewonnen. Beide Frauen stehen den Besuchern am 3.10. zur Verfügung.

Wie alt muss ein Bürgermeister sein? Zu dieser Frage will Dennis Neßwald aus Kleinostheim, jüngster hauptamtlicher Bürgermeister Bayerns 4.10. eine Antwort geben. Er berichtet über seine Erfahrungen in seinen ersten Amtsjahren und will damit junge Menschen motivieren, politische Verantwortung zu übernehmen.

Welche Alternativen für Senioren gibt es zum Pflegeheim? Mit dieser Frage beschäftigt sich Albrecht G. Walther, Bezirksgeschäftsführer der Freien Wähler in Unterfranken am Donnerstag, dem 5.10.. Die meisten Menschen möchten zuhause wohnen und gepflegt werden. Es gibt aber gute Alternativen; darüber berichtet Albrecht Walther am 5.10.

Am Freitag, dem 6.10. geht es um die aktuelle Verkehrsbelastung im Raum Würzburg. Würzburg steht nach München auf Platz 2 der mit Feinstaub am stärksten belasteten Städten in Deutschland; dies schadet nachweislich der Gesundheit der Bevölkerung zum Beispiel entlang des Stadtrings Süd und der B 19 im nördlichen Landkreis. Peter Wagner von der BI in Unterpleichfeld zeigt konkrete Lösungsvorschläge und berichtet von seiner Arbeit in der Bürgerinitiative.

Am 7.10. steht Wolfgang Stanger mit drei wichtigen Themen zur Verfügung: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Abgerundet wird die Reihe der Praxistipps von Manfred Dülk, der am 8.10. zum Thema „Straßenausbaubeiträge“ zur Verfügung steht. Was muss der Bürger wissen, welche Kosten kommen auf ihn zu? Wie sieht es mit der Verpflichtung zur Aufklärung durch die Kommunen aus?

Diskutieren Sie im Rahmen der Mainfranken-Messe am Stand der Freien Wähler Landtagsfraktion mit. Das ausführliche Expertenprogramm sowie die Sprechzeiten von MdL Dr. Hans Jürgen Fahn finden Sie hier:

Themen Freie Wähler Landtagsfraktion / MdL Dr. Hans Jürgen Fahn - Mainfrankenmesse 2017 - Würzburg